GRIECHISCHE MYTHOLOGIE

Griechische Mythologie

Was heißt Mythologie?

Über Vergangenheit zu verfügen, das bedeutet, mannigfaltiger Zukunft gewiß zu sein. Sich allein auf die Gegenwart zu berufen, das heißt bereits zur Vergangenheit zu gehören. Mythologie, die Lehre von Göttern und Heroen, von Göttinnen und Nymphen, erheischte zu jeder Zeit Aufmerksamkeit. Sich in ihr auszukennen, das beweist, nicht zu jenen Ahnungslosen zu zählen, die nicht wissen, daß sie Vorfahren besitzen.

Unter dem Begriff Mythologie versteht man zum einen die wissenschaftliche Beschäftigung mit Mythen, ihre Erforschung und Auslegung, zum anderen sämtliche Sagen eine Volkes, beispielsweise der Griechen, der Römer oder der deutschen. Als Stamm steckt "Mythos" im aus dem Griechischen kommenden Terminus Mythologie. Ursprünglich bedeutet es "Wort", dann Sage, Erzählung von Göttern und Helden. Genau in diesem Sinne ist es in der Prägung Mythologie enthalten. Mythologie bedeutet Lehre von den Göttern.

Von jeher spiegelten die Mythen Urerfahrungen der Völker. In symbolischer Verkleidung kehrten sie zu den Menschen zurück. Häufig vermischten sie sich mitreligiösen Andeutungsversuchen. Gern verbanden die Griechen Ereignisse aus ihrer Frühgeschichte mit den Mythen. Später ließen sie sich infolge enger Verbundenheit kaum noch voneinander trennen. Lange Zeit hielt man deshalb die Angaben über Mykene, Tiryns und Troja in den Epen für Erfindungen griechischer Poeten.

Aufgrund der gegen Ende des neunzehnten Jahrhunderts durch Heinrich Schliemann erfolgten Entdeckung Trojas - und gemäß neueren Funden der Archäologen nahm die Nachwelt Aussagen der Dichter wie Homer abermals ernst.

 

Vergleichstafel der Griechischen und Römischen Gottheiten

Aphrodite

Venus

Ares

Mars

Artemis

Diana

Asklepios

Aesculapius

Athene

Minerva

Boreas

Aquilo

Demeter

Ceres

Dionysos

Bacchus

Eileithyia

Lucina

Eos

Aurora

Erinyen

Furiae

Eros

Amor

Hades

Pluto

Helios

Sol

Hephaistos

Vulcanus

Hera

Iuno

Herakles

Hercules

Hermes

Mercurius

Hestia

Vesta

Hypnos

Somnus

Kronos

Satumus

Leto

Latona

Moirai(Moiren)

Parcae (Parzen)

Nike

Victoria

Odysseus

Ulixes

Persephone

Proserpina

Poseidon

Neptunus

Rheia

Ops

Thanatos

Orcus

Tyche

Fortuna

Zephyros

Zephyrus

Zeus

Iupiter

 

 

Aphrodite

Aphrodite ist bei den Griechen die Göttin der Schönheit, der Liebe und der Fruchtbarkeit. Ihr Ursprung ist sehr alt. Die ersten Kulthandlungen ihr zu Ehren fanden zweifelsfrei in Paphos auf der Insel Zypern statt. Sie war den Griechen um das Ägäische Meer herum vertraut und verkörperte die weibliche Gottheit, die allen Zivilisationen um das Mittelmeer herum und im Vorderen Orient bekannt ist. Die Geschichte ihrer Liebe zu Adonis (Tammuz) ist nicht griechischen, sondern phönizischen Ursprungs. Unter dem Namen Astarte oder Isthar wurde sie von semitischen Völkern verehrt.

Ihr Name ist mit den Begleitumständen ihrer Geburt verbunden, die Hesiod erzählt. Als Kronos, um seinen Vater (Uranos) zu entthronen, ihn mit einer Sichel tötete, fielen einige Tropfen Blut ins Meer. Aus dem dadurch   entstehenden   Meeresschaum (gr. aphros) wurde die Göttin geboren. (Es wurde auch gesagt, aus den abgeschnittenen Genitalien des Uranos sei Samen ins Meergeflossen, um ihn herum bildete sich Schaum, daraus sei die Göttin geboren).

Aphrodite entstieg den Wellen bei Paphos auf Zypern. Dort wurde auch der berühmteste der ihr geweihten Tempel errichtet.

Nach Homer ist Aphrodite die Tochter des Zeus und der Dione aus Dodona. Nach anderen Stammesforschungen erscheint Dione als Göttin, die vor Zeus lebte und deren Kult als verschollen galt - oder als eine der Okeaniden. Wie dem auch sei, im fünften Gesang der llias ist sie die Mutter Aphrodites.

 Auch nach Homer ist Aphrodite die Gattin des göttlichen Schmiedes Hephaistos, eines Sohnes von Zeus und Hera. Aber Hephaistos war häßlich und hinkte;  so tröstete sich Aphrodite mit Ares, dem Kriegsgott. Sie gebar ihm drei Kinder: Deimos (Die Furcht), Phobos (Das Grauen), Harmonia (Die Eintracht). Eines Morgens überraschte Helios, der Sonnengott, Ares und Aphrodite und erzählte Hephaistos davon. Der zog sich in seine Schmiede zurück und überlegte, wie er sich an Aphrodite, aber auch an dem schönen Kriegsgott rächen könne.

Er konstruiert aus Bronze ein herrliches Netz von großer Widerstandskraft, dessen Maschen so fein verarbeitet sind, daß man sie nicht sehen kann. Er befestigt das Netz sorgfältig unter dem Bett und sagt zu Aphrodite, er gehe fort, um die Insel Lemnos zu  besuchen.  Sofort verständigt Aphrodite den Ares, der zur Stelle eilt. Als Hephaistos nach äußerst kurzer Abwesenheit sein Haus betritt, findet er Aphrodite mit Ares im Bett. Sie können nicht aufstehen, denn das magische Netz hält sie gefangen. Hephaistos ruft alle Götter des Olymp zusammen und läßt sie das Schauspiel betrachten, das seine Gattin und der schöne Kriegsgott bieten. Die Olympier können sich vor Lachen nicht halten. Als der Götterschmied endlich die beiden Verstrickten befreit, flüchtet Ares gedemütigt in seinen thrakischen Palast, während Aphrodite nach-Paphos flieht, wo die Grazien ihres Gefolges sie beruhigen.

Die Liebesgeschichte der Aphrodite mit Ares kommt im achten Gesang der Odyssee vor: In der llias zeigt Homer die Göttin, wie sie das trojanische Lager beschützt. Aphrodite liebte einen Prinzen von Troja, Anchises. Er war ihr aufgefallen, als er aufdem Berge lda seine Herde weidete.  Sie schenkte ihm einen Sohn, Aeneas, ließ Anchises aber schwören, dem Sohn niemals den Namen der Mutter preiszugeben. Doch Anchises plauderte das Geheimnis aus. Er prahlte damit, intime Beziehungen zu der Göttin gehabt zu haben. Wütend schleuderte Zeus seinen Blitz gegen Anchises. Aphrodite gelang es, den Blitz abzuschwächen, aber Anchises blieb zeitlebens ein Krüppel.

Aphrodite liebte auch Hermes, dem sie einen Sohn gebar. Er trug beide Namen der Eltern: Hermaphroditos, was »zweigeschlechtlich« bedeutet. Aus der Liebesbeziehung zu Poseidon gingen zwei Töchter hervor, Rhode und Herophilos - sie hatte aber auch einen Sohn von Dionysos.

Aphrodite erscheint unter verschiedenen Aspekten, die in der Antike oft vorkommen:  »Nährmutter Erde«, »Mutter des Universums«, »Die  Schwarze«  (Melaina),»Die Männermordende« (Androphonos), »Die der Gruft« (Epitymbidia). Am bekanntesten ist sie als »Die aus dem Meer Auftauchende«(Anadyomene), als »Die Himmelsgöttin« (Aphrodite Urania), als »Göttin der himmlischen, edlen Liebe« und als »Die irdische,  käufliche Liebe« (Aphrodite Pandemos).

Ihre Beziehung zu den anderen Olympiern, so gespannt sie auch war, scheint ausschlaggebend für alle Mythen. Aphrodite verkörpert unter den Olympiern eine Urkraft der Natur und die Erinnerung an frühere Götter. Es gab ihr zu Ehren keine wichtigen Festspiele, obgleich sie in Korinth besonders verehrt wurde, wo heilige Tempeldimen zu ihrem Kult gehörten; besonders wurde sie von Matrosen und Seeleuten verehrt. Das unterstreicht die Möglichkeit eines nahöstlichen Ursprungs als phönizische Göttin.

 

Ares

Ares, Sohn des Zeus und der Hera, scheint eine der weniger geliebten Gottheiten der Griechen gewesen zu sein. Mehr ein Gott der Schlacht als ein Gott des Krieges (wie Mars bei den Römern) wurde Ares im allgemeinen als »Gott ohne Gnade« angesehen. Lediglich weitentfernte Völker, wie die Trojaner oder die Amazonen, verehrten ihn. Im V. Gesang der llias erklärt Homer, Zeus habe seinen Sohn wegen dessen Gewalttätigkeit und Streitlust gehaßt. Später im 13. Gesang werden wir Zeuge, wie Deiphobos, Sohn des Priamos, unbeabsichtigt Askalaphos, Ares' Sohn, tötet. Als Ares die Botschaft Heras vom unglückseligen Tod seines Sohnes erhält, ist er bereit, ihn zu rächen, und die ganze Flotte der Achaier zu zerstören. Athene jedoch warnt vor dem Zorn ihres Vaters und bringt Ares dazu, auf seinen Plan zu verzichten, indem sie ihn auf die schrecklichen Folgen, hinweist, die der Zorn ihres Vaters haben könnte. Ares schlägt ihren Rat aus und kämpft aufseiten der Trojaner. Er hilft Hektor, den Griechen schwere Verluste beizubringen. Eine Wende tritt ein, als Athene sich gegen ihren Bruder Ares stellt und ihn so schwerverwundet, daß seine Schmerzend Wutschreie die Krieger auf beiden Seiten in Furcht und Schrecken versetzen.

Der Legende nach muß Ares vor dem von den Olympiern gebildeten ersten Strafgericht erscheinen. Poseidons Sohn, Halirrhotios, hatte am Fuße eines Hügels von Athen versucht, Ares' Tochter zu vergewaltigen. Ares entdeckte ihn dabei und im Zorn tötete er Halirrhotios.   Poseidon   verlangte Sühne für diesen Mord. Vor den versammelten Olympiern vertrat Ares seine Sache und wurde der Aussage seiner Tochter wegen, freigesprochen. Weil der Prozeß am Ort des Vergehens durchgeführt wurde, erhielt der Hügel den Namen Ares oder Areiopagos und war von diesem Zeitpunkt an Sitz des höchsten athenischen Gerichtes.

 

Artemis

 Tochter des Zeus und der Leto, Zwillingsschwester des Apollon (siehe unter Apollon die Umstände ihrer Geburt). Homer nennt Artemis »Herrin  des  Rotwilds«,  »Souverän  der Tiere«.  »Löwin  der  Frauen«;  eine andere Bezeichnung, »Eileithyia«, bedeutet, »die über eine glückliche Entbindung wacht«. Diese Verschiedenen Attribute lassen ihren Ursprung in vorhellenische Zeiten zurückverfolgen, in die Epoche, als eine einzige Göttin an den Ufern des östlichen Mittelmeers  alle  Funktionen  der Mutterschaft und der Fruchtbarkeit verkörperte, die später unterverschiedene Göttinnen des Olymps aufgeteilt wurden.

Der Kult der Artemis in lonien hatte Gemeinsamkeiten mit dem der Großen Mutter, deren Erbe Artemis mit Sicherheit antrat. Ihr berühmtestes  Heiligtum war im Hafen von Ephesos, und ihr Tempel ist von solcher Pracht, daß er zu den sieben Weltwundern gezählt wird. Siewurde darin als Göttin der Fruchtbarkeit verehrt, was die vielen Brüste am Kultbild von Ephesos veranschaulichen. Diese Darstellung weicht stark von der jungfräulichen Jägerin Homers ab. Die Griechen von Phokis brachten ihren Kult mit nach Massilia (Marseiile), von da bis nach Rom, wo er sehr schnell den der Diana absorbierte.

Aus frühen Anfängen hatte Artemis einen merkwürdigen Kult beibehalten, dessen Zentrum sich in Attika, in Brauron, befand. Während dieses Kultes verkleideten sich ihre Anbeter als Bären (wir finden diese Verkleidung als Bär in dem Mythos von Kallisto wieder). Auf der Akropolis erhob sich ein der Artemis Brauronia geweihter heiliger Tempel. In der griechischen Mythologie besucht Artemis als Mondgöttin Nacht für Nacht den von ihr geliebten Endymion in seiner Höhle auf Latenos in Karien.

Artemis spielt im 21. Gesang der llias eine wenig ruhmreiche Rolle. Hera, durch einen unangebrachten Scherz der Artemis beleidigt, erwiderte ihr, sie solle sich darauf beschränken,  wilde  Tiere zu töten. Wenn sie versuche, die Macht derer, die über ihr ständen, an sich zu reißen, dann habe sie eine gute Lektion verdient. Hera nahm der Jägerin den Köcher weg, um sie damit zu schlagen. Artemis floh voller Verzweiflung zu ihrem Vater Zeus.

Artemis wurde sehr von Frauen verehrt, besonders von Müttern, die sie  in  ihrer  ursprünglichen  Funktion anerkannten und verehrten. 

 

Zeus  

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Zeus ist der Sohn des Kronos und der Rheia (nach Homer der älteste, nach Hesiod der dritte Sohn). Er wurde in Kreta geboren und wurde vor seinem Vater in einer Höhle des Berges Dikte versteckt. Nach einer späteren Version wurde er in Arkadien geboren, nach Kreta gebracht und in einer Grotte des Berges lda verborgengehalten. Die Ziege Amaltheia nährte ihn. Die Kureten sorgten dafür, daß Zeus' Weinen nicht zu hören war. Als er das Mannesalter erreichte, entthronte er mit Hilfe seiner Mutter seinen Vater Kronos.

Die wichtigsten Ereignisse in Zeus' Kindheit spielen sich nach dem Schema althergebrachter kretischer Mythen ab: Die Kureten sind Dämonen, die mit der Insel verbunden sind. Rheia entspricht der kretischen Muttergöttin.

Nachdem er Kronos die Herrschaft des Universums entrissen hatte, teilte sich Zeus sein Königreich mit seinen Brüdern, er läßt das Los entscheiden: Hades bekommt die Unterwelt, Poseidon die Herrschaft über das Meer und die Gewässer, Zeus wird Herr über Himmel und Erde.

Die erste Gattin des Zeus war nach Hesiod Metis (die Klugheit). Als sie schwanger war, kündigten Uranos und Gaia dem Zeus an, das Kind werde, falls es ein Sohn ist, seinen Vater entthronen. Zeus beeilte sich Metis zu verschlingen, aber das Kind kam zur Welt, es war die Göttin Athene.

Die zweite Gattin des Zeus war Themis (das Gesetz). Sie gebar ihm die Moirai und die Horai. Die dritte Gattin war Eurynome. Sie wurde die Mutter  der  Chariten  (Grazien). Schließlich   heiratete  Zeus  seine Schwester Demeter (die Gottheit des Getreides); sie gebar ihm Persephone. Auf Demeter folgte Mnemosyne (das Gedächtnis); sie setzte die Musen in die Welt. Leto hatte die Zwillinge Apollon und Artemis als Kinder; danach wurde Hera Zeus' Gattin.

Dies war nach Hesiod die Reihenfolge, in der die Gattinnen des Zeus wechselten. Bei Homer dagegen ist Hera Zeus' erste Frau. Homer erklärt, daß Bruder und Schwester sich bereits vor dem Fall des Kronos vereinigt hätten (llias, Gesang 14).

Homer fügt der Gattinnenliste noch Dione hinzu, sie wurde Aphrodites Mutter. Eine andere Tradition erwähnt noch Maia, die Tochter des Riesen Atlas, als Gattin des Zeus. Maia wurde Hermes Mutter. Die Kinder des Zeus und der Hera hießen Ares, Hebe, Eileithia.

Ursprünglich war Zeus der Gott der atmosphärischen Naturerscheinungen:

Er erhellt den Himmel, er bedeckt ihn mit Wolken, er verteilt Regen und Schnee auf die Erde, er schleudert Blitze und läßt den Donner rollen. In einem Land wie Griechenland, das hauptsächlich  von  der  Landwirtschaft lebt, hatte diese Macht eines Gottes über die unkontrollierten Elemente eine überragende Bedeutung. Mit Homer und später Hesiod gewann Zeus allmählich seine endgültige Persönlichkeit. Zeus nannte sich erster der Götter und oberster Herrscher der Sterblichen.

In der griechischen Mythologie ist Zeus allgegenwärtig. Er ist Gottvater, der Allmächtige. In gleicher Form kommt er bei den verschiedenen Völkern der indogermanischen Völkerfamilie vor. Er war der Jupiter der Römer, der Dyaus Pitar der Arier, die sich in Indien niederließen, der germanische Gott Thor, wie der Daipatyros der Illyrier.

Am bemerkenswertesten ist, daß Zeus keine schöpferische Gottheit war, sondern ein Gottvater im Sinne von Vater der Familien, der Herr und Beschützer der menschlichen Familie.

Er war der Himmelsgott eines Wandervolkes und wurde im alten Griechenland der Gatte mächtiger urzeitlicher Göttinnen, von denen Hera, die große Gottheit von Argos, wichtigstes Beispiel ist; denn eine auf Ordnung beruhende Religion war in der griechischen Gesellschaft, in der die Familie eine Hauptrolle innehatte, unerläßlich.

Zeus war Hüter der Landessitten. Diese Vorstellung kam zweifelsohne in der von Homer besungenen mykenischen Epoche deutlich zum Ausdruck. Zeus erscheint auch oft als König,  der seine undisziplinierten (zuchtlosen) Vasallen im Zaum halten mußte. Während der Begriff des Königtums in der Vorstellung der Griechen verschwand, blieb die Idee von Zeus als der Verkörperung einer allmächtigen Ordnung erhalten.

Vielleicht ist Zeus das beste Beispiel für eine Gottheit, die man erfinden müßte, wenn es sie nicht gäbe. Die Griechen entwickelten das Bild seiner Persönlichkeit durch Jahrhunderte; der Mehrzahl der Griechen gefiel es.

Zeus wurde unter vielfachen Namen angerufen: Als Vater und Retter der Menschheit, »Zeus Soter«; als Beschützer des Hauses, »Herkeios«; als Bewahrer der Vorschriften über die Gastfreundschaft, »Xenios«; als Beschützer des Besitzes, »Ktesios«; als Gott der Heirat, »Gamelios«. Unter dem Namen »Zeus Chtonios« war er eine  Gottheit  der  Erde  und  der Fruchtbarkeit.  Außerdem  hieß er »Meilichios«, als Schlange verehrt, der Honig geopfert wurde. Er war der Hüter der Freiheit, Zeus »Eleutherios« und Gottheit der Bürger, »Zeus Poleios«.

Aber neben all diesen Titeln, die Zeus trägt, erinnert uns Homer an den unbestreitbaren Ursprung des Zeus: als Gott des Himmels, als Herr des schönen und schlechten Wetters, als »Zeus Nephelegeretes«, (wie er in der llias immer wieder genannt wird), »Zeus, der die Wolken lenkt«

Das Thema Griechische Mythologie ist sehr umfangreich und wir werden nach und nach diese Seite füllen. Wir bitten um Ihr Verständnis.


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