KLASSIFIZIERUNG VON OLIVENÖL
 
"Knossos-Olivenöl" Aktuelle Analyse 2007-2008

 

Die Klassifizierung von Olivenöl


Naturreines Olivenöl der Spitzenklasse macht etwa zehn Prozent der weltweiten Gesamtproduktion aus. Das restliche Öl muß zur Beseitigung von Unreinheiten raffiniert werden, um das Aroma des fertigen Öls nicht zu beeinträchtigen. Die einzige Möglichkeit, Olivenöl zu beurteilen, war ursprünglich, es zu probieren. Solche Proben wurden häufig nur von einer Person durchgeführt und waren daher sehr subjektiv. Das Probieren ist auch heute noch sehr wichtig, doch mittlerweile kann man mit chemischen Tests den Säuregrad des Öls feststellen. Je niedriger der Säuregehalt, desto besser das Öl. Schmecken kann man die Säure von Olivenöl nur dann, wenn mit dem Öl etwas absolut nicht in Ordnung und es ranzig geworden ist.

Extra Natives Olivenöl

Das ist die Spitzenklasse der Olivenöle: Naturrein und unbehandelt, darf der Säuregrad des Öls nicht mehr als ein Gramm pro 100 Gramm, also ein Prozent, betragen. Einige extra native Öle haben sogar einen noch niedrigeren Säuregehalt. Aroma, Geschmack und Farbe des Öls müssen einwandfrei sein.

Natives Olivenöl

Dieses naturreine Öl, dessen Aroma, Geschmack und Farbe ebenfalls einwandfrei sein müssen, hat nicht mehr als zwei Prozent Säure

Olivenöl

Hierbei handelt es sich um einen Verschnitt von raffinierten Olivenöl, das geschmacks- und geruchsneutral ist, mit nativen Ölen. Der Säuregehalt darf höchstens anderthalb Prozent betragen. Die Öle unterscheiden sich durch den Prozentsatz an nativem Öl und variieren folglich auch im Geschmack.

Baumöl

Dieses Öl wird aus dem Olivenpreßkuchen gewonnen, der in der Hydraulikpresse oder Zentrifuge zurückbleibt, nachdem ein Großteil des Öls bereits herausgepreßt worden ist. Baumöl sollte einen Säuregrad von höchstens anderthalb Prozent haben. Wie Olivenöl wird es durch natives Öl geschmacklich verbessert. Es darf jedoch nicht als »0livenöl« ausgewiesen werden.